Bitcoins

Sie hatten ihm ihr Vertrauen geschenkt – und eine Menge Geld. Und nun, da beides dahin ist, haben sie die Jagd auf ihn eröffnet: Etwa 100 geprellte Kunden von Bitcoin 24, einer digitalen Tauschbörse für digitale Münzen, haben sich auf Facebook bereits zusammengetan. Der Initiator der Gruppe hat dort mutmaßliche Aufenthaltsorte des Gesuchten veröffentlicht, mit dem Aufruf: “Bluthunde, macht Euch auf die Suche!”

Beim Landeskriminalamt Berlin liegt bereits eine Anzeige gegen den Betreiber der Plattform vor – wegen Leistungs- und Warenbetrugs. Auch eine deutsche Bank hat Anzeige erstattet. Dort war man wegen der ungewöhnlichen Bewegungen auf dem Konto stutzig geworden: Binnen kurzer Zeit wurden außergewöhnlich hohe Summen auf das Konto überwiesen – und dann wollte der Inhaber auch noch außergewöhnlich viel Geld am Automaten abheben.

Mehr als sieben Millionen Euro, so hat der Betreiber der Tauschbörse vor kurzem noch in Internetforen geprahlt, habe er eingenommen. Einen Teil davon hat er bei einer polnischen Bank, einen anderen bei einer deutschen Bank deponiert.

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